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Mythos entlarvt: Macht Essen nach 18 Uhr wirklich dick?

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Bildquelle: Pixabay.com

Mythos entlarvt: Macht Essen nach 18 Uhr wirklich dick?

Dieser Satz hält sich hartnäckig: „Iss ab 18 Uhr nichts mehr – sonst wirst du dick.“ Doch stimmt das überhaupt? Oder ist es nur ein weiterer Diät-Mythos, der sich durch soziale Medien und alte Fitnessforen verbreitet hat?

In diesem Artikel klären wir den Mythos anhand aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse, zeigen dir, was wirklich zählt – und wie du auch spät abends essen kannst, ohne zuzunehmen. Eine gute ergänzende Analyse bietet auch: Ernährung.de – Nach 18 Uhr nichts mehr essen?

❌ Ursprung des Mythos

Der Mythos basiert auf der Idee, dass der Körper abends schlechter verstoffwechselt oder überschüssige Energie direkt als Fett speichert. Häufig wird behauptet, dass der Stoffwechsel „langsamer“ wird, wenn man abends isst – oder dass der Schlaf die Verdauung behindert.

Diese Annahmen sind **vereinfachend und oft falsch** – denn sie ignorieren den entscheidenden Faktor: die **Gesamt-Kalorienbilanz über 24 Stunden**.

📚 Was sagt die Wissenschaft?

Studien zeigen: Es macht keinen Unterschied für die Gewichtszunahme, ob du deine Kalorien morgens oder abends isst – solange du im Kaloriendefizit (zum Abnehmen) oder Kalorienüberschuss (zum Zunehmen) bist.

Der menschliche Stoffwechsel ist komplex – aber vor allem von der **Energiebilanz** bestimmt. Die Uhrzeit spielt eine untergeordnete Rolle.

📈 Warum „Spätessen“ trotzdem problematisch sein kann

✅ Fazit: Macht Essen nach 18 Uhr dick?

Nein. Essen nach 18 Uhr macht nicht automatisch dick. Entscheidend ist, wie viele Kalorien du über den Tag verteilt aufnimmst – und ob du damit deinen Energiebedarf übersteigst.

Du darfst auch um 21 Uhr noch essen – wenn du dich im Rahmen deines Bedarfs bewegst. Wer konsequent trackt oder bewusste Routinen entwickelt, kann sogar abends abnehmen.

📝 Empfehlungen für Abendessen ohne Reue


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Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Gesundheitsinformation. Er ersetzt keine individuelle Beratung durch Ärztinnen, Ärzte oder medizinisches Fachpersonal.